letztes Mal, ehe ſie ſich trennten, dann verließ Fitzgerald das Haus und Suſanne begab ſich in ihr Zimmer zurück. »Nun beginnt mein zweiter Kampf mit Jeffreys,⸗ ſagte der Irländer bei ſich ſelbſt, während er eilig die Straßen durchſchritt.„Er hat den erſten Sieg errungen, wir werden ſehen, wem der zweite zufällt. Was die Abreiſe nach Holland betrifft, ſo denke ich nicht daran. Suſannen in einem ſolchen Augenblicke zu verlaſſen, während ſie von der verhaßten Liebe eines Chiffinch bedroht wird, wäre ſchändlich. London zu verlaſſen, während der vorgebliche Capitän Barca, der Mör⸗ der meines Bruders, der verabſcheute Kirke, in der Haupt⸗ ſtadt angelangt iſt, dies wäre feig und hieße faſt, mich zum Mitſchuldigen des Mörders meines armen James machen. Ja, ja, ich werde bleiben! Wenn ich nicht die Gewalt für mich habe, ſo werde ich die Liſt anwenden. Da ich nicht Löwe ſeyn kann, ſo will ich Natter ſeyn. Der giftige Zahn der Natter iſt nicht weniger furchtbar, als die Klaue des Königs der Wüſte.« 1 Während Fitzgerald auf Suſannens Mitwirkung rech⸗ nend und durch Kirke's Anweſenheit aufgeregt, auf dieſe Weiſe keck den Kampfplatz betrat, ward Suſanne, nachdem ſie wie⸗ der in ihr Zimmer eingetreten, die Beute eines jener im Leben leider ſo häufigen innern Kämpfe, welche das Herz brechen und oft den Verſtand umdunkeln. Ihre heftig klopfende Bruſt, ihr kurzer, unterbrochener Athem, der Glanz ihrer ſchönen Augen verriethen auf energiſche Weiſe die Ungewißheit und die Zweifel, wovon ſie umlagert ward. Endlich erhob ſie ſich, einen Entſchluß faſſend, raſch von ihrem Seſſel, ſetzte ſich vor einen in der Ecke des Zimmers ſtehenden ſchön verzierten Schreibtiſch, und begann einen Brief
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