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»Aber wie wollet Ihr, daß ich dies glaube? Woher wißt Ihr das? Wer hat es Euch geſagt?«
»Ich habe Niemanden deswegen zu fragen gebraucht, Mylord. Wenn man etwas gethan hat, ſo fragt man nicht Andere, ob es gethan worden iſt!«
»Wie, Suſanne? Ihr ſeyd Urſache, daß dieſe Heirath wieder rückgängig geworden iſt?«
»Ja, Mylord, und ich bin auch Urſache, daß der Ge⸗ neralmajor Kirke mit Schimpf und Schande aus Sir Char⸗ les Murray's Hauſe gejagt worden iſt.
Henry betrachtete Suſanne mit Augen, in welchen ſich noch ein Reſt von Zweifel mit einer Freude miſchte, welche er⸗ ſtaunt war, ſich entſtehen zu fühlen. Er wagte nicht an die Wirklichkeit des ſo unerwarteten Glückes zu glauben, welches man ihm verkündete, und dennoch wenn er nicht durch die zu⸗ rückhaltende Miene Suſannens abgehalten worden wäre, würde er in ſeiner überwallenden Dankbarkeit die Ueberbringerin der frohen Nachricht in ſeine Arme geſchloſſen haben.
»Aber welches Mittel habt Ihr denn angewendet, Suſanne, um auf dieſe Weiſe den erbärmlichen Feigling zu ſtürzen, der ſich heute Morgen weigerte, ſich mit mir zu ſchlagen?«
»Ein ſehr einfaches Mittel, Mylord, welches Ihr mir aber geſtatten werdet, zu verſchweigen. Fraget nicht weiter darnach, Mylord, denn es iſt mir unmöglich, mein Schwei⸗ gen hierüber zu brechen. Was das betrifft, was Ihr von der Feigheit des Generalmajors ſprecht, ſo iſt es der Zorn, der Euch dieſe Worte entlockt, Mylord. Percy Kirke hat ſich heute Morgen geweigert, mit Euch zu ſchlagen, weil er nicht euer Blut an der Hand haben wollte, die er im Begriff ſtand.


