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»Nein, mein Sohn. Der Polizeibeamte zeigte einen mit der Unterſchrift des Lord⸗Oberrichters verſehenen Verhaftsbe⸗ fehl vor und führte den treuen, unglücklichen Diener deines Vaters hinweg.“
»Obſchon Ihr es zu glauben ſcheint, Mutter,« ſagte Henry,»ſo war ich doch weit entfernt zu ahnen, was Ihr mir da ſagt, und dennoch empfindeich darüber nicht das min⸗ deſte Erſtaunen. Es iſt das eine erſte Warnung, welche Gott uns ertheilt. Wir müſſen ihr die ernſteſte Aufmerkſamkeit wid⸗ men, denn ſie beweiſt uns auf das Deutlichſte, wie verhaßt und verdächtig Alles, was zu unſerer Familie gehört, denen iſt, welche die Macht in den Händen haben.“
»Warum ſprichſt Du ſo, mein Sohn?«entgegnete Lady Lisle lebhaft.„Warte wenigſtens bis wir die Urſache der Verhaf⸗ tung Williams kennen. Sie kann einfach, natürlich und wohl⸗ begründet ſeyn.«
»Wohlbegründet? Das iſt ſie allerdings. Sie gründet ſich auf den Haß, den man gegen uns hegt.«
»Mein Sohn,“ ſagte die alte Lady ſich aufrichtend,„Ihr wißt, wie wenig ich dieſe heftigen und ungerechten Anklagen gegen eine Staatsgewalt liebe, welche wir reſpectiren müſſen.«
»Ihr wißt auch, meine Mutter, daß dies das erſte Mal iſt, daß Ihr ſie aus meinem Munde höret und ich ſchwöre Euch, ich habe den vollwichtigſten Grund, dieſe Anklagen aus⸗ zuſprechen.«
»Hüte Dich, dadurch ein Verbrechen an einem Fürſten zu begehen, welchem zu dienen Du die Ehre haſt.⸗
»Jacob II. iſt nicht mehr mein König,« murmelte der junge Mann in dumpfem Tone.
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