Teil eines Werkes 
3Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 3. Th. (1858)
Entstehung
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wohll und bald werde ich der Zukunft, möge ſie ſeyn welche ſie wolle, mit heiterer Stirn in's Antlitz ſchauen können.⸗ Die Stimme eines Dieners meldete: „»Mylady Lisle!« Und Henry's Mutter trat ins Zimmer.

IX. Die Mutter.

Bei Lady Lisle's Anblick ging nur Lucy ihr entgegen und bot ihre Stirn den Lippen der alten Freundin des Hauſes und empfing den liebreichen Kuß von ihr.

Murray und Henry ſtanden unbeweglich und mit ge⸗ ſenkten Augen da.

Es war nicht ein Gefühl von Furcht, noch weniger von Reue, was ſie bewog, dieſe kalte Zurückhaltung zu beobachten.

Sie hatten vielmehr ſogleich begriffen, daß ein leiden⸗ ſchaftlicher Kampf beginnen würde, und Beide ſammelten ihren Muth und ihre Kraft, um ihn tapfer auszuhalten.

Dabei aber bereitete ſich Jeder von ihnen auf verſchiedene Weiſe darauf vor.

Sir Charles Murray trat gleich dem Jäger, welcher die Löwin auf ſich zukommen ſieht, deren Junges er geraubt, einen Schritt zurück, und es war klar, daß er entſchloſſen war den Kampf aufs Aeußerſte zu verfolgen.

Was Henry's Haltung betraf, ſo verrieth ſie ebenfalls den feſteſten Entſchluß, hartnäckigen Widerſtand zu leiſten, aber man hätte vorausſagen können, daß er im Begriff ſtand,