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Der junge Mann ſtreckte von lebhafter Bewegung er⸗ griffen die Hand darnach aus. Der Puritaner hielt ihn durch eine Geberde zurück und fuhr fort:
„„»Höret mich an. Ich will Euch nicht alle Die nennen, welche ſeit beinahe drei Jahrhunderten dieſe Waffe ſtets rein und makellos dem erhabenen Gelübde ihres erſten Beſitzers treu, einander überliefert haben. Ihr könnet ihre auf der Klin⸗ ge eingegrabenen Namen und den Tag ihres Todes ſelbſt leſen. Aber keiner von ihnen war eines ſolchen Erbtheils würdiger als ſein letzter Beſitzer, euer Vater, Mylord. In ſeinen Hän⸗ den glänzte es bei Tredah, bei Dunbar, bei Worceſter. Sobald aber der echte Bürger den ehrgeizigen Cromwell begriffen hatte, ſteckte er es wieder in die Scheide und ließ es beinahe zehn Jahre lang darin ruhen. Es verließ dieſelbe nicht eher wieder, als um ſich der Reſtauration der Stuarts zu wider⸗ ſetzen!«
„O gebt mir die Waffe!« rief Henry.
„Wartet noch einen Augenblick,« fuhr Murray fort. „Es ſind nun fünfundzwanzig Jahre her, als in einer ſtürmi⸗ ſchen Winternacht euer Vater an die Thür dieſes Hauſes pochte. Verbannt von Carl II., dem Bruder Jacobs von York, floh er den Boden ſeines Vaterlandes. Ehe er mir zum letzten Male die Hand drückte, zog er dieſen Degen unter ſeinem Man⸗
tel hervor, übergab ihn mir und ſagte: Behalte ihn bis zu dem Tage, wo Du es angemeſſen finden wirſt, ihn meinem Sohne zu geben. Dann ſage ihm, woher dieſes Eiſen ſtammt. Sage ihm, daß es eine heilige Waffe iſt, welche in ſeinen Händen zer⸗ brechen würde, wenn er ſich ihrer jemals bediente um die Sa⸗ che der Gerechtigkeit zu unterdrücken. Sage ihm beſonders, daß mein Fluch auf ihm ruhen würde, wenn er damit jemals


