Teil eines Werkes 
3Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 3. Th. (1858)
Entstehung
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er

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Charles Murray mit einer Stimme, welcher er Ruhe und Feſtigkeit zu geben ſuchte, während Lucy's Geſicht ſich mit plötzlicher Bläſſe bedeckte.

Der junge Mann ſchien ſeinen ganzen Muth zuſammen⸗ zuraffen und fuhr fort:

„»Wer hätte es jemals glauben können! Der hochſelige König, deſſen Andenken ich in meinem Herzen ſtets verehren werde, hatte ſeine Einwilligung zu meiner Vermälung mit Euch gegeben, Luch— ſein Bruder ſetzt ſich dagegen! Er zeigte ſich unerbittlich hart; er geſtattete uns nicht einmal, uns zu erklären, noch auch nur ein einziges Wort vorzubringen. Er verließ uns ohne Weiteres, während wir noch in der größ⸗ ten Beſtürzung und wie vom Donner gerührt in ſeinem Ca⸗ binete ſtanden.

»Und hat er für ſeine Weigerung keinen Grund ange⸗ führt?« fragte Murray mit einer ruhigen Miene, welche Henry weit entfernt war zu erwarten.

„»Ja, Se. Majeſtät deutete kurz politiſche und religiöſe Beweggründe an.«

»Erklärt Euch beſtimmter, Mylord Lisle,« fuhr der alte Puritaner fort, welcher nun ſeine ganze Selbſtbeherrſchung wieder erlangt hatte.»Bemühet Euch, mir wo möglich die Worte zu wiederholen, welche Jacob Stuart zu Euch geſpro⸗ chen hat. Es kommt etwas darauf an.«

»Der König ſagte, daß ſchon das Begehren, mich mit eurer Tochter zu vermälen, in den Augen der Religion ein Verbrechen ausmache. Dann machte er uns Vorwürfe darüber, daß wir, um dieſes Verlangen an ihn zu ſtellen, einen unglück⸗

lichen Augenblick, nemlich den wählten, wo eure Glaubensge⸗ *