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warum zerſchmettert Gott ſie nicht mit ſeinem Blitze, ehe ſie ihr abſcheuliches Verbrechen begehen?«
„»Wenn Gott, o Königin, ſich mit dieſen Dingen be⸗ ſchäftigte, was bliebe dann mir mit meinem Degen zu thun übrig?« ſagte Kirke, indem er ſein Glas leerte.
„»Und mir mit meinem Beil und meinem Strick?« ſetzte Jeffreys hinzu, indem er ebenfalls austrank.
„Und mir, was würde mir es denn nützen, nach mei⸗ nem Belieben dem Ohr des Königs jedes Verdammungsur⸗ theil einzuflüſtern, welches er ſeinem Willen gemäß mit ſeinem Munde ausſprechen oder mit ſeiner Hand unterzeichnen ſoll?« ſtammelte Chiffinch ſchon ganz betrunken.
„Ihr hofft daher wohl, lieben Freunde,« fuhr Suſanne fort,»Euch an Leichen, Blut und Thränen einmal ſo recht zu ſättigen!«
„Ja wohl, die ſo lange erwarteten Tage werden end⸗ lich empordämmern!« murmelte Jeffreys, deſſen Zunge all⸗ mälig ſchwer ward, während ſeine Augen unſtät hin⸗ und herrollten.
„»Wie glücklich ſeyd Ihr! Wie ſchoͤn muß es ſeyn, einen Feind in ſeiner Macht zu haben! ſein Schmerzgeſchrei zu hö⸗ ren! den warmen Duft ſeines dampfenden Blutes zu ath⸗ men!« rief Suſanne, indem ſie einen wachſamen Blick auf Jeffreys heftete.
»Ja, das iſt ein göttliches Vergnügen!« antwortete der Oberrichter, deſſen Auge ſich an dem Scheine der Bilder ent⸗ flammte, welche die Irländerin ihm ſo eben vorgeführt.
„Welche von euren Feinden ſind denn die, an welchen Ihr die raffinirteſte Rache zu nehmen gedenkt?« fragte Suſanne.


