Teil eines Werkes 
3Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 3. Th. (1858)
Entstehung
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»Charles Murray! Charles Murray!« heulte Jeffreys, indem er ſogleich darauf hinzuſetzte:„Apropos, Freund Kirke, ich bin Dir großen Dank ſchuldig. Du haſt mich abgehalten eine große Dummheit zu begehen. Wo hatte ich nur den Kopf, als ich Charles Murray ſchon geſtern feſtnehmen laſſen wollte? Was für ein ſchlechter Rathgeber iſt doch der Zorn und welcher mächtigen Hilfe hätte ich mich beraubt! Wer kann ſicherer als er die Grafſchaften Somerſet und Dorſet aufwiegeln? Ganz Taunton wird ſich auf ſeinen Ruf erheben. Welch eine Ernte von Köpfen bereitet ſich da!— Kirke, nicht drei Tage ſind es jetzt, welche ich ihm auf deine Bitte gewährte, ſondern er möge in London bleiben, ſo lange er will, und es nur verlaſ⸗ ſen, um Taunton zu Monmouth's Gunſten rebelliſch zu ma⸗ chen! Und damit er keine Furcht mehr habe, damit die voll⸗ ſtändigſte Sicherheit ihn einſchläfere, damit er nicht etwa auf ungelegene Weiſe nach Holland oder anderwärts hin auswan⸗ dere, ſo gebe ich Dir hier alle jene Briefe, die mir ſeinen Kopf überlieferten, ohne daß eine einzige Jury in der ganzen Welt ſie mir hätte ſtreitig machen können. Ich gebe ſie Dir alle— gib ſie ihm wieder. Es iſt das ein unſchätzbares Ge⸗ ſchenk, welches Du ihm da machſt, und meiner Treu, wenn er Dir nicht ſeine blonde Luch dafür gibt, ſo iſt er ein Un⸗ dankbarer, der ſeines Gleichen ſucht.«

»Nehmet, General, nehmet dieſe Briefe,« rief Suſanne eifrig.»Und möget Ihr für Rückgabe derſelben dieſe anbe⸗ tungswürdige Lucy erhalten.«

»Ihr werdet ſie um ſo leichter bekommen, als Henry Lisle auf Befehl des Königs zurücktritt,« ſagte Chiffinch, der ſich auf einen Ellbogen aufrichtete, um ſogleich wieder nie⸗ derzuſinken.

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