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»Eure Mutter trägt den Namen Lisle und Jeffreys hat geſchworen, dieſen Namen zu vernichten.⸗ »Aber ich trage ihn ja auch?«
»Und es drohen auch Euch dieſelben Gefahren, Henry. O, verwehret mir nicht Euch ſo zu nennen,« ſetzte Suſanne hin⸗ zu, ohne den Ausdruck ernſter Traurigkeit zu verlieren, der ſich über ihr ſchönes Antlitz gelagert, ſeit dem ſie ihre vertraulichen Mittheilungen begonnen.
»Dieſe Drohungen beunruhigen mich wenig und Jeffreys Haß kann mich in Bezug auf meine eigene Perſon auch nicht ſehr beſchäftigen. Was meine Mutter betrifft, ſo hält der Kö⸗ nig ſie in hoher Achtung.«
»Darauf verlaßt Euch nicht, Henry.«
»Chiffinch und Jeffreys werden ſich umſonſt bemü⸗ hen, denn in ein ſolches Verbrechen willigt Jacob II. gewiß niemals.«
„»Wie zittere ich vor Furcht, wenn ich ſehe, wie Ihr Euch einer ſolchen Sicherheit hingebet. Der König wird Alles gewäh⸗ ren, was ſein erſter Page und ſein Oberrichter verlangen. Man wird Mylady Lisle in irgend eine geſchickt gelegte Schlinge locken; man wird ſie vor Gericht ſtellen, verurtheilen und umbringen.«
„Ihr ſcheint dieſe Schünge zu kennen, Suſanne.«
„Ja, Henry, ich kenne ſie.«
»O redet, redet— meine Dankbarkeit—«
»Eure Dankbarkeit! Was für ein häßliches, kaltes Wort! O wenn Ihr wollt, daß ich Euch mit Eifer diene, ſo ſprecht es niemals wieder aus! So lange Ihr mir blos von eurer Dankbarkeit ſprechen wollt, iſt es mir lieber, wenn Ihr ſchweiget.


