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Garde ſprechen zu machen oder um ihm Geheimniſſe abzu⸗ locken, die ich kennen will.«
„»Ihr ſprecht in eurem Briefe von Jeffreys, von Chif⸗ finch und von meiner Mutter. Was habt Ihr mir zu ſagen?«
»Wie haſtig Ihr doch ſeyd! und dann wenn ich geſpro⸗ chen habe, werdet Ihr mich ſofort wieder verlaſſen—«
„Wenn meine Mutter wirklich in Gefahr ſchwebt ſo werdet Ihr mich auch gehen laſſen, Suſanne. Redet, ich bitte Euch!«
„»Wohlan, ich hab' es Euch verſprochen und dann muß ich Euch wohl auch für die Freude belohnen, welche Ihr mir habt dadurch bereitet, daß Ihr zu mir gekommen ſeyd.“
Suſanne faßte die Hände des jungen Gardeoffiziers in die ihren und betrachtete ihn mit einem Blick faſt unverhoh⸗ lener Zärtlichkeit.
„»Beginnen wir vom Anfang an,“ ſagte ſie.»Es iſt Euch wohl bekannt daß der Bürgerkrieg im Begriff ſteht, in England auszubrechen.« 5
»Das weiß ich wohl; ich habe es aus dem Munde des Königs ſelbſt—«
»Wohlan, Mylord, in der Verwirrung, welche gewöhn⸗ lich während derartiger Kriſen herrſcht, hat Jeffreys, durch Chiffinch's Einfluß unterſtützt, ſich vorgenommen, von Jacob II. den Kopf eurer Mutter zu verlangen.“
„»Den Kopf meiner Mutter!— Suſanne, ſeyd Ihr auch wirklich bei Sinnen? Von wem habt Ihr dieſes furchtbare Ge⸗ heimniß?«
»Von meinem zweibeinigen Hündchen— von Chiffinch.«
„»Aber die Beweggründe— die Beweggründe zu einer ſolchen Forderung— wißt Ihr dieſe auch?«


