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mir geſtern ſagte, ſo habe ich meine Antwort ſchon in Bereit⸗ ſchaft und werde das Vergnügen haben eure Zweifel zu be⸗ ſeitigen.«
„»Ich gebe der armen Suſanne den Vorzug, weil ſie mir reiner zu ſeyn ſcheint—⸗
„Ah da haben wir's alſo wieder! Ihr thut indeſſen wohl daran, zu ſagen: Sie ſcheint mir! Ihr würdet Unrecht gehabt haben, wenn Ihr geſagt hättet: Sie iſt! denn die reiche Su⸗ ſanne iſt eben ſo rein als ihre arme Schweſter. Und dann ſehet, wie undankbar Ihr ſeyd, da Ihr ja ohne die in Atlas gekleidete Suſanne nichts von den Gefahren wüßtet, welche Euch und den Euren drohen. Jene kleine Bettlerin von vor⸗ hin iſt es ganz gewiß nicht, welche Mr. Chiffinch, dem erſten Pagen Seiner Majeſtät des Königs Jacob II. mit Stolz be⸗ gegnen und von ihm alles erfahren würde, was die Perſonen betrifft, welche ſie liebt und denen ſie einen Dienſt erzeigen möchte.«.
„»Ihr kennt alſo Chiffinch, Suſanne?«
„Von ihm habe ich Alles was Ihr hier ſehet. O, es iſt das eine ſeltſame Geſchichte, die ich Euch ſpäter einmal erzäh⸗ len werde. Ja, ja, ich kenne ihn und dies iſt für Euch um ſo beſſer, Sir Henry.«
„Und für Euch, mein armes Kind, um ſo ſchlimmer.«
„»Alſo Sir, Ihr glaubt mir nicht? Ich bin alſo in euren Augen eine Lügnerin? Wenn ich Euch ſage, daß zwiſchen Chif⸗ finch und mir durchaus kein vertrautes Verhältniß beſteht; daß er die Stunden, welche er hier zubringt, zu meinen Füßen ſitzend gerade ſo verlebt wie dieſer kleine Schooßhund; daß, wenn ich mich herablaſſe, ein Wort an ihn zu richten, dies blos geſchieht, um ihn von einem gewiſſen Lieutenant der königlichen


