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weil ſein Glaube aufrichtiger und thätiger iſt, als der des hochſeligen Königs, ſeines Bruders. Und dennoch, Du haſt es geſehen, habe ich keinen Augenblick gezögert, ſelbſt zu kom⸗ men und Seine Majeſtät zu bitten, ſeine Einwilligung zu dei⸗ ner Vermälung zu geben. Ich hoffe, mein Sohn, daß Du mir dieſen Beweis von Hingebung nicht vergeſſen wirſt. Ich hoffe, Du wirſt nach dem, was geſchehen, einem Bündniß entſagen, welches fortan unmöglich iſt.“
„Ich ſollte Lucy entſagen, meine Mutter? O, niemals! niemals!«
„Ich will Dich in deinem erſten Schmerze nicht ſtören, Henry; wenn er ſich aber durch ſeine Heftigkeit erſchöpft ha⸗ ben wird—«
»O ſagt das nicht, Mutter! Wenn ich Lucy entſagen müßte, ſo würde mein Schmerz ſich in alle Ewigkeit nicht er⸗ ſchöpfen.⸗
„»Du biſt noch zu jung, mein Sohn, und haſt noch nicht genug gelitten, ſonſt würdeſt Du nicht ſolche Dinge ſa⸗ gen. Wenn Du ſo alt ſeyn wirſt, wie ich, und wenn Du je⸗ mals leideſt, was ich gelitten habe— Gott verſchone Dich mit ſolchen Prüfungen— dann, Henry, aber erſt dann wirſt Du einſehen, daß ſelbſt der Schmerz eine der Eitelkeiten der Menſchen iſt.“
Henry ſchwieg, und da bald darauf der Wagen vor der Wohnung der Lady Lisle hielt, ſo ſtiegen Beide aus und be⸗ gaben ſich in das Haus.
„Ich werde,« ſagte Lady Lisle,»ſelbſt noch heute Abend zu Sir Charles Murray gehen, um ihm ſein Wort wieder zu geben und das unſere zurückzunehmen, mein Sohn.
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