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erſt Suſannen entdeckt und als Ihr ſie auf ſo brutale Weiſe
feſtnehmen ließet, ſtand ſie vor dem Thore von Whitehall, um meine Rückkehr zu erwarten. Alſo, Mylord, ja oder nein, ich ſage Euch im Voraus, daß ich, wenn eure Antwort vernei⸗ nend ausfällt, die Feindſeligkeiten ohne Weiters beginnen werde.«
„»Mein lieber Chiffinch,« ſagte der Oberrichter, indem er ein Lächeln zuwegezubringen ſuchte, welches mit ſeiner gerun⸗ zelten Stirn und der plötzlichen Röthe zſeines Geſichtes ſeltſam contraſtirte,»Ihr wißt wohl, daß ich Euch niemals etwas abſchlage, nur ſteht in dieſem Falle—«⸗
»Ich habe Euch erſucht mit ja oder nein zu antworten und Ihr haltet mir da eine ganze Rede,« unterbrach ihn der Page in übermüthigem Tone.
»Nur ſteht in dieſem Falle,« fuhr Jeffreys fort, ohne ſich durch dieſe Unterbrechung beirren zu laſſen,„das Intereſſe des Staates mit euren Wünſchen im vollſtändigen Wider⸗ ſpruche.«
»Dann ſagt Ihr alſo nein, Mylord.«
Chiffinch erhob ſich und machte Miene zu gehen.
»Welch Ungeſtüm, theurer Freund!« rief der Oberrich⸗ ter, indem er ſeinen Beſucher am Arme zurückhielt;„ich ſage nein und ich ſage auch ja.«
»Das iſt ein ſinnreiches Mittel, die Frage zu umgehen, Mylord. Ich bitte Euch, wer beſchäftigt ſich denn heute mit dem Intereſſe des Staates? Niemand, ſo viel ich weiß. Ihr eben ſo wenig als ich, und die Miniſter eben ſo wenig als der König ſelbſt. Wenn Ihr mir noch ſagtet, daß Ihr in eurem Privatintereſſe der Schönheit Suſannens bedürftet, ſo könnte


