Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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und Beſonnenheit bewahrt, während von euren Freunden einer immer betrunkener war als der andere.«

„Ja, Tom, ich bin zufrieden mit Dir. Nimm dies da für deine Mühe.«

Der Kellner verneigte ſich tief, indem er die zwei Guineen in Empfang nahm, welche der Advocat ihm in die Hand drückte.

Derſelbe Wagen, welcher Jeffreys am Thore von New⸗ gate erwartet, hielt ſeit dem Beginn des Zechgelages in. einer Entfernung von ungefähr zwanzig Schritten vor dem Wirths⸗ hauſe»zur rothen Kuh.

Zwei von dem Wirthe herbeigerufene Lakeien des Ober⸗ richters hoben ihren ausgeſtreckt unter dem Tiſche liegenden Herrn auf und trugen ihn, ohne darüber irgend welches Er⸗ ſtaunen zu verrathen, auf die gepolſterten Sitze des Wagens, der ſofort abfuhr.

Es war ungefähr drei Uhr nach Mitternacht, als Jef⸗ freys in ſein Bett gelegt ward. Kaum befand er ſich in dem⸗ ſelben, ſo überfiel ihn ein von fürchterlichen Zuckungen be⸗ gleiteter Nervenkrampf, der zuletzt mit tiefer Erſtarrung endete.

Dennoch aber weckte ſchon um ſieben Uhr des Morgens, das heißt mit Tagesanbruch, ein lärmendes Geklingel, welches in dem Zimmer des Oberrichters losging, die Dienerſchaft, welche, von ihrem Nachtdienſt ermüdet, noch ruhte.

Jeffreys Lieblingsdiener, Lewis, erhob ſich eiligſt und folgte dieſem Rufe.

„Was wünſcht Ihr, Mylord?« fragte er, ſich ver⸗ neigend.

„»Man rufe mir ſo ſchnell als möglich Jack Ketch her⸗ bei,« antwortete der Oberrichter, deſſen fahler Teint, von