Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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des Gerichtes zu erſcheinen. Dein Client hätte mir, wenn ich

mich herabgelaſſen hätte, mich in einen ſo kleinlichen Handel

zu miſchen, mir wenigſtens fünfhundert Guineen einge⸗

bracht.«. »Ja, Jim, das gebe ich zu,« unterbrach ihn Birch mit

demüthiger Miene,„aber Du biſt, ich ſage es nochmals, auch

in allen Dingen ein ſo überlegener Geiſt. Aus einem erdichte⸗

ten Complote ziehſt Du mit leichter Mühe fünftauſend Guineen.

Der Verdacht eines Hochverrathes bringt Dir ein fürſtliches

Vermögen ein, dafern Du nemlich nicht dem Golde das Blut

vorzieheſt, wie Du das Ruſſel's, Algernon Sidney's und des

Grafen Eſſex dem ungeheuern Löſegeld vorgezogen haſt wel⸗

ches Du von dieſen reichen Verbrechern ziehen konnteſt! Ich

armer Teufel aber, habe ich wohl die Wahl? Stets hungrig

und durſtig, bin ich nur zu glücklich, wenn mir ein ganz klei⸗

nes Almoſen zufällt. Uebrigens, geliebter Jim, berühren mich

deine gerechten und verdienten Vorwürfe aufs Lebhafteſte. Ich

ſchwöre Dir, daß ich niemals wieder eine ſo beſcheidene Taxe

annehmen werde. Von nun an werde ich die Ehre der Juſtiz 4

auf würdige Weiſe aufrecht halten. Hier, Jim, iſt die Zurück⸗

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weiſung der meinen Clienten vorgebrachten Anklage. Wenn Du wirklich Dich nicht ſcheueſt, dieſe Verantwortlichkeit auf Dich zu nehmen, wenn Du, wie Du vorgibſt, der Mei⸗ nung des Publicums, dem Geſchrei des gemeinen Pöbels„ trotzbieteſt, dann unterſchreibe dieſes Document und wir

wollen dann auf einen andern Gegenſtand der Unterhaltung übergehen.«.

Jeffreys unterſchrieb das Papier, welches Birch ihm vorlegte, und warf es ihm dann an den Kopf.

»Freunde,“ ſagte er, indem er ſich an die andern Gäſte 4 wendeee diſe Erbärmliche hat ſich an ſeinem Stande ver⸗