Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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ch ſündiget. Wir wollen uns als Tribunal conſtituiren und ihn eel richten. Dich, Trey, ernenne ich zu ſeinem Vertheidiger. Du, e⸗ Coldman, wirſt der öffentliche Ankläger, Nightwell und Gerard . werden die Zeugen ſeyn— ich werde den Vorſitz führen.« it Der mit lautem Beifall aufgenommene Vorſchlag des ch Oberrichters ward ſofort in Ausführung gebracht. e⸗ Dieſe Parodie der Gerechtigkeitspflege dauerte über zwei n. Stunden und Jeffreys erging ſich, aufgeregt durch den Rauſch 8 und durch den Wunſch, in den Augen ſeiner Freunde zu glän⸗ it zen, in ſo unerhörten abſcheulichen Redensarten, daß ſeine s8 Zechgenoſſen mehr als einmal ernſtlich in Schrecken ge⸗ ⸗ riethen. h Die Verhandlungen endeten mit der Verurtheilung des g Angeklagten. . i„Jetzt,« ſchrie Jeffreys,„vertauſche ich den Mantel des h Richters mit dem Kittel des Henkers. Ich bin nicht mehr h Jeffreys, hört Ihr wohl— ich bin Jack Ketch! Wohlan, e Schurke, Du biſt Ruſſel, nicht wahr?— Nein, Du biſt Mur⸗ z 1 rey! Doch nein, Du biſt Lord Lisle oder vielmehr— doch 2 gleichviel— komm her, damit ich Dir mit zwei oder drei Beilhieben den Kopf abhacke. Doch nein, Du biſt ja kein t Edelmann— Du biſt ein Vagabund! Du biſt jener . ſchändliche Fitzgerald.— Komm her, damit ich Dich auf⸗ 3 knüpfe.« 3 pf 8

Der Tiger von Tanger. I.