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„Ich!« ſchrie Jeffreys mit Donnerſtimme, indem er ſich von ſeinem Stuhle zu erheben ſuchte.
„Ja, Du Georg, der König aller Zecher, Du, der un⸗ vergleichlichſte Juriſt, Du wirſt die vollkommene Unſchuld die⸗ ſes Matthew Salers proclamiren.
„Bei der Hölle, ich werde das nicht thun!«
„Dieſe Weigerung erwartete ich.«
„Nun dann biſt Du ſehr dumm geweſen, eine ſolche Bitte an mich zu richten.“
„Ich wußte wohl, daß Du Dich fürchten würdeſt,« fuhr Birch fort,„daß Du vor einer ſolchen Verletzung der Geſetze zurückſchrecken, daß Du nicht wagen würdeſt, deiner Verant⸗ wortlichkeit ſo etwas zuzumuthen. Du ſiehſt wohl, daß ich Recht daran that, zu ſchweigen.— Dieſer wackere Jim, wenn er ſeine Kehle mit einem Glas Portwein befeuchtet hat, wenn die Dämpfe des Weines ihm zu Kopf ſteigen, bildet ſich auf mein Wort ein, er ſey der Herr des Weltalls und der Austheiler aller Gnaden, und könne ſich ungeſtraft über das Geſetz erheben. Da verſpricht er Berge und Wunder und ge⸗ berdet ſich als Allmächtiger, als Monarch. Ach, lieber Gott, meine Freunde, welch ein Prahlhans iſt unſer Jim allemal nach Tiſche!«
So wie Birch weiter ſprach, verdrängte eine ſich immer mehr ausbreitende Bläſſe auf den Wangen des Richters die rothe Flamme des Zechgelages. Die Anſtrengungen, welche er verſuchte, um ſeine Trunkenheit zu verhehlen und kaltblü⸗ tig zu ſcheinen, verliehen ſeiner Phyſiognomie einen ſo furcht⸗ baren Ausdruck von Wuth und Grauſamkeit, daß ſein erſchro⸗ ckener Freund daran dachte, den Rückzug anzutreten.
„O Dummkopf ohne Gleichen, welicher nicht einſieht, daß ich ſeiner ſpotte, daß ich mich über ihn luſtig mache!⸗
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