Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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Verbannten, die ihm ſicherlich folgen, Euch in die Hände fallen!«

»Genug, genug Bandit!« ſchrie Jeffreys.»„Wenn Du auf Politik zu ſprechen kommſt, dann hörſt Du auf amüſant zu ſeyn. Ich ſchenke Dir das Ende deines Berichtes. Bildeſt Du Dummkopf Dir denn ein, daß der Herzog von Monmouth verſuchen werde, ſeinen eigenen Vater zu entthronen? Ja, wenn der König todt wäre! Doch was nützt es hierüber wei⸗ ter mit Dir zu discutiren? Auf Wiederſehen! ruhmreiche

Frucht des Galgens, auf Wiederſehen! Aus Rückſicht auf das

kurze Verhältniß, welches zwiſchen uns ſtattgefunden, werde ich morgen deiner Hinrichtung beiwohnen. Ich werde die Güte ſogar noch weiter treiben, ich werde dem gefälligen Hen⸗ ker empfehlen, Dich an einen knotigen und feuchten Strick zu hängen, damit dein Todeskampf länger dauere. Auf dieſe Weiſe wirſt Du deinen ganzen Muth zeigen und deine ganze Grazie entwickeln können. Wenn Du morgen ſo ſchön tanzeſt, wie Du heute geſprochen haſt, ſo wird dein Erfolg ein unermeß⸗ licher ſeyn. Du wirſt die Herzen der liebenswürdigen und em⸗ pfindſamen Damen entzücken welche deinen Luftſprüngen bei⸗ wohnen werden. Alſo auf Wiederſehen morgen, liebenswür⸗ ger Sohn des luſtigen Irland!«

Der Oberrichter lenkte ſeine Schritte ſchon nach der Thür des Kerkers und es war an der Feſtigkeit ſeines Schrit⸗ tes leicht zu ſehen, daß ſeine Entfernung keine verſtellte war, als Fitzgerald's Stimme, in deren Ton der Ausdruck, man wußte nicht ob der Gemüthsbewegung oder der Jronie lag, ihn bewog, den Kopf herumzudrehen.

»Alſo Ihr gehet, Mylord?« rief der Verurtheilte,„Ihr gehet wirklich? Ihr haltet Euch für ſtark genug, um meiner entbehren, um eure Wuth ſelbſt auf Koſten eures Vortheils