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denn mit getheilt, Mylord? Das Aſyl, in welches Land Lisle ſich geflüchtet, den falſchen Namen, den er angenommen. Iſt das eine ſo wunderbare Entdeckung? Wißt Ihr nicht, daß Rumbold, Ayloffe, Lord Grey, Goodenough, Wade, der Graf von Argyle, Sir Patrick Hume, Sir John Cochrane und noch ſo viele Andere, die ich leicht nennen könnte, jetzt in Holland wohnen? nicht wahr? Nun, und was nützt Euch das? Alle dieſe Verbannten, mögen ſie es freiwillig ſeyn oder nicht, lachen über euern Haß und fluchen Euch ohne Gefahr. Wie viel würdet Ihr mir geben, wenn Ihr Den oder Jenen von ihnen in eurer Macht hättet? Eben ſo iſt es auch mit Lord Lisle. Fortwährend auf ſeiner Hut und von der helre⸗ tiſchen Regierung geſchützt, hat er von eurer Wuth nichts zu fürchten und trotzt allen euren Anſtrengungen. Ich, Mylord, ich allein beſitze ein ſicheres und untrügliches Mittel, um zu ihm zu gelangen, um ſein Vertrauen zu gewinnen. Ach, ich ſage es nochmals, armer Jeffreys, armer Jeffreys, wie un⸗ begründet iſt der Ruf eurer Schlauheit!«
Fitzgerald ſchwieg, aber ein kurzes, ſpöttiſches Gelächter entſchlüpfte ſeinen Lippen und machte den verächtlichen Trotz ſeiner Worte vollſtändig. Was Jeffreys betraf, ſo blieb er beſtürzt und unbeweglich ſtehen.
Dieſe Beſtürzung des Oberrichters war übrigens nicht zu verwundern. Gewohnt, alle Welt zittern zu machen, die Stirn der frechſten und verſtockteſten Verbrecher ſich demüthig neigen zu ſehen, mußte die unbegreifliche Keckheit dieſes Fitz⸗ gerald, der ihn ſo zu ſagen mit Füßen trat, ihn auf ganz eigenthümliche Weiſe überraſchen. Und dann war auch ſeine Wuth ſo groß, ſein Zorn ſo wahnſinnig, daß eben das Ueber⸗ maß desſelben die Wirkung lähmte.
Beinahe eine halbe Minute verging, ehe er ſich fähig


