»Und Du würdeſt bereit ſeyn, dieſen Act der Gerech⸗ tigkeit zu vollſtrecken, nicht wahr?«
„Sobald ich einmal eure Creatur geworden wäre, würde es natürlich meine Pflicht ſeyn, Mylord, eurem leiſe⸗ ſten Wunſche blindlings zu gehorchen.«
Ein ziemlich langes Schweigen folgte auf dieſe Antwort Fitzgerald's. 4
Jeffreys überließ ſich mit ſtierem Blick, zuſammengezo⸗ genen Augenbrauen und gerunzelter Stirn tiefen Betrachtun⸗ gen. Er war indeß der Erſte, welcher das Geſpräch wieder aufnahm.
„Elender Schurke,« ſagte er,»welche Bürgſchaft der Treue kannſt Du mir bieten? Nichts gibt mir Gewißheit, daß Du nicht die Abſicht haſt, mich an Lord Lisle zu verkaufen, eben ſo wie Du jetzt vorgibſt, dieſen Königsmörder mir aus⸗ zuliefern. Mit Schuften deiner Art kann man nicht vorſichtig genug ſeyn. Dir die Freiheit wieder geben und Dich mit Geld verſehen, heißt mich der Gefahr ausſetzen, von Dir zum Nar⸗ ren gehalten und ſpäter die Zielſcheibe deiner elenden Spott⸗ reden zu werden. Aber beim Teufel, noch Niemand hat Jef⸗ freys ungeſtraft geſpottet! Der Gedanke, daß ein Schurke wie Du mich zum Beſten haben könne, dieſer Gedanke reizt und erbittert mich. Er macht mir das Blut in den Adern ſieden. Nein, nein, Sohn des Teufels, ich werde Dich nicht loslaſſen! Wenn die Aufſchlüſſe, die Du mir gegeben, richtig ſind, ſo wird mich der erſte beſte Taugenichts von dem unverſchämten Pasquillanten befreien. Sind ſie falſch, nun dann biſt Du wenigſtens nicht der Strafe entronnen, welche deinen Ver⸗ brechen gebührt!«
„Und euer Wort, Mylord?« ſagte Fitzgerald. „»Welches Wort, Bandit?«
—,
C—— ₰₰—„ OSD g„»„—,——+—„——


