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denn trotzdem, daß Ihr gut von ihm bedient wurdet, bezahl⸗ tet Ihr ihn doch ſehr ſchlecht— euer treuer und unglücklicher Emiſſär, ſage ich, iſt ermordet worden.“
„Ermordet?« wiederholte Jeffreys mit einem Gemiſch von Staunen und Schrecken.
»Und von wem?«
„Das weiß ich nicht. Die Hand, die ihn getroffen, hat den Streich im Dunkeln geführt, aber ich weiß woher das Meſſer kam, womit dieſe Hand ſich bewaffnete.«
„»Ha! Und woher kam dieſes Meſſer?«
»Von Holland, Mylord.«
»Wo ſich gegenwärtig der Herzog von Monmouth und jener Auswurf von verbannten oder gefährdeten Revolutionä⸗ ren befindet. Gut, wir werden ſogleich wieder darauf zurück⸗ kommen. Kehren wir jetzt zu Lord Lisle zurück. Welche Mon⸗ archie iſt denn ſo niederträchtig und verworfen geweſen, die⸗ ſen Königsmörder aufzunehmen?«
„»Lord Lisle konnte ſich nur auf republicaniſchen Boden flüchten. Er lebt in der Schweiz, in der Umgegend von Lau⸗ ſanne.«
»Und wie nennt er ſich jetzt?«
»Burton. Er gibt ſich für einen alten Kaufmann aus, der ſich von den Geſchäften zurückgezogen, hat nur einen ein⸗ zigen alten Diener um ſich und empfängt beinahe niemals Beſuche.«
„»Was ſo viel heißt, als daß ein gegen ſeine Perſon un⸗ ternommenes Attentat ſo ziemlich unbemerkt vorübergehen und kein großes Aufſehen erregen würde.“
»Ihr habt meinen Gedanken vollſtändig begriffen, Mh⸗ lord.«


