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welche er nicht erwartet hatte, brachten ſehr bald in ihm eine tiefe Reaction hervor. Seine fieberhafte, erkünſtelte Energie ſchwand, ſeine Hoffnung erloſch, auf ein Nebermaß von Auf⸗ regung folgte vollſtändige Abſpannung— er fühlte ſich be⸗ ſiegt, ohne gekämpft zu haben.
Plötzlich fiel ein heller Lichtſtrahl in das Dunkel des Kerkers.
Fitzgerald beſaß, obſchon er dadurch ſofort wieder in die größte Aufregung verſetzt ward, nichtsdeſtoweniger ſo viel Geiſtesgegenwart, daß er die Blicke auf den Boden heftete und die Haltung eines Schlafenden annahm.
Beinahe in demſelben Augenblick ſchlugen die Töne einer lauten Stimme an ſein Ohr.
»Elender Bettler, nichtswürdiger Schurke, niederträchti⸗ ger Bandit, Räuber, Mörder, verworfener Sohn des Teufels!« heulte dieſe Stimme, welche viel Aehnlichkeit mit dem Brüllen eines wüthenden Stiers hatte,„hat deine Faulheit noch nicht mit dem ewigen Schlafe genug, den Du nun bald genießen wirſt? Kannſt Du deine letzte Stunde nicht beſſer an⸗ wenden?«
Ein ziemlich heftiger Stoß, welcher den Irländer an
die Hüfte traf, begleitete dieſe Worte. Der Eintretende hatte zu ſeinen niedrigen Schimpfworten auch thätige Beleidi⸗ gung geſellt und dem Verurtheilten einen Fußtritt verſſetzt.
Fitzgerald richtete ſich ſo weit auf als ſeine Ketten es er⸗ laubten, und heftete dann einen funkelnden Blick auf ſeinen Angreifer.
»Feigling,« rief er,„wenn ich frei wäre, ſo hätteſt Du dieſe Beleidigung ſchon mit deinem Leben gebüßt. Wer biſt Du? Ah, Ihr ſeyd es! Richter und Henker in einer Perſon! Ah, das hätte ich von Euch erwarten können. Nicht wahr


