unlieb, eine nähere Erklärung über das zu hören, was Ihr mir ſo eben ſagtet— Ihr wißt ſchon über Jeffreys.⸗
„»Nehmt an, ich hätte nichts geſagt und laßt mich in Ruhe.«
»Unmöglich, lieber Freund. Ich bin unglücklicherweiſe ſo wunderlich, daß, wenn ich einmal auf die Spur eines Ge⸗ heimniſſes gebracht bin, dann gar nicht eher wieder an etwas Anderes denken kann, als bis ich meine Neugier befriedigt habe. Nun will ich Euch nicht verbergen, daß eure Art und Weiſe, Euch über Jeffreys auszuſprechen, mich ſehr neugierig gemacht hat.«
„Doch iſt die Sache ſehr einfach.« 3
„Sehr einfach? Meint Ihr, der Oberrichter hätte Euch begnadigen müſſen, um nicht in euren Augen für einen Dummkopf zu gelten?« 2
»Das iſt wohl möglich, mein Freund,« antwortete Fitzgerald nachläſſig.
„»Aber iſt das wirklich euer Ernſt?«
„Sehe ich denn aus, als ob ich ſcherzte?«
»Nein, aber Ihr müßt doch eure Gründe haben, ſo zu ſprechen. Worin beſtehen dieſelben?«
Fitzgerald antwortete nicht.
Die Aufregung, welche Roſe's Fragen in ihm erweckten, war ſo groß, daß er, um ſie nicht durch äußere Zeichen zu verrathen, eine wunderbare Willenskraft entwickeln mußte. Roſe hätte, wenn er darauf geachtet hätte, das Klopfen ſei⸗ nes Herzens hören können, aber dennoch bewahrte ſein Ge⸗ ſicht einen Ausdruck vollkommener Ruhe.
„Ah,“ dachte er,„ich habe richtig gerathen! Es iſt we⸗ der das Intereſſe noch die Neugier, welche Roſe veranlaßt
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