Teil eines Werkes 
1Der Tiger von Tanger : historischer Roman : 1. Th. (1858)
Entstehung
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la⸗ falls lächelte, als ob die Heiterkeit ſeines Beſuchers einen ge⸗ wiſſermaßen anſteckenden Einfluß auf ihn ausübte.

het,»Nun, gereicht es uns nicht Allen zur Ehre? Kann der nicht ganz Newgate ſtolz darauf ſeyn? Wenn Jeffreys erfah⸗ der ren wird, mit welcher unbeugſamen Feſtigkeit— doch, was ng ſage ich!— mit welcher erſtaunlichen Gleichgiltigkeit Ihr die te. Stunden, die Euch noch von dem Galgen trennen, zubringet, Be⸗ dann wird er ſchäumen vor Wuth!« ein„»Wie ſoll er dies denn aber erfahren?« fragte Fitzgerald, je⸗ indem er ſich gleichſam bemuühte mit ſeinem Blick in Roſe's n, Seele zu leſen. ng»Nun werde ich denn nicht etwa oben davon ſprechen? de Und glaubt Ihr denn, daß die Schließer es nicht dem Diret⸗ er tor des Gefängniſſes erzählen werden, von welchem es dann re Jeffreys wieder erfahren wird?« u⸗»Na, meinetwegen mag man es ihm ſagen oder ver⸗ re ſchweigen. Ich kümmere mich ſehr wenig um die Meinung h⸗ dieſes Dummkopfes.“

„Dieſes Dummkopfes? Ihr nennt ihn einen Dummkopf? n. Er iſt vielmehr ein Tiger!« r⸗„Ja, das iſt wahr, er iſt ein Tiger, aber das hält ihn yr nicht ab auch ein Dummkopf zu ſeyn.«

„»Was veranlaßt Euch denn, ihn auf dieſe Weiſe zu 8 beurtheilen?«

„Ja, das iſt mein Geheimniß, und ich behalte es für mich.

Nur ſo viel will ich Euch ſagen, Mr. Roſe, wenn Ihr jemals

1 ſagen hört Jeffreys ſey boshaft, aber geſchickt; ein Säufer,

aber intelligent; er habe ein wildes und grauſames Herz, aber

einen klugen Kopf: dann antwortet denen, welche dieſe Mei⸗

nung ausſprechen, daß Fitzgerald der Gehängte ſie abge⸗ Der Tiger von Tanger. I. 3