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tete ſeinen Muth, der beim Anblick dieſer allgemei⸗ nen Freude gänzlich geſunken war, wieder ein we⸗ nig auf.
Die Glocke von Preciamont erſcholl im Thale.
Ihr traurig eintöniges Geläute erinnerte den ſchwarzen Wolf ſowohl an die Menſchen als an das, was er von ihnen zu fürchten hatte.
Er lief alſo kühn querfeldein nach dem Dorfe zu, wo er in irgend einem verlaſſenen Gemäuer eine Zuflucht zu finden hoffte.
Als er an der kleinen Mauer von trockenen Steinen hinging, welche den Friedhof von Precia⸗ mont umſchließt, hörte er in dem Hohlweg, worauf er ſich befand, verſchiedene Stimmen.
Wenn er ſeinen Weg fortſetzte, mußte er noth⸗ wendig den Herankommenden in die Hände laufen; wenn er umkehrte, ſo mußte er einen Kamm erſtei⸗ gen, wo er geſehen werden konnte; er hielt es alſo fürs Klügſte, über die kleine Friedhofmauer zu ſetzen.
Mit einem Sprung befand er ſich auf der an⸗ dern Seite.
Der Friedhof lag, wie beinahe in allen Dörfern, dicht bei der Kirche.
Er war unangebaut und überall mit langem Gras, an gewiſſen Orten auch mit Brombeerſtauden und Dornbüſchen bewachſen.
Der Wolf lief auf die dichteſte dieſer Brombeer⸗ ſtauden zu; ſie bedeckte eine eingefallene Gruft, von wo er ſehen konnte, ohne geſehen zu werden.
Er ſchlich ſich unter das Geſträuch und verbarg ſich in der Gruft.


