Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Hierauf, und als der letzte ins Waſſer gefallene Hund gleich der übrigen Meute von der Strömung fortgeriſſen war, ſah er mittelſt einer Biegung, daß ſeine Verfolger am Strom hinabzogen.

Ueberzeugt, daß Herr Jean, den er an der Spitze ſeiner Rüdenknechte erkannte, dies blos thue, um ſogleich wieder heraufzukommen, wollte er ſie nicht erwarten.

Er verließ alſo ſeine Höhle.

Bald ſchwimmend, bald mit großer Geſchicklich⸗ keit von Fels zu Fels hüpfend, bald im Waſſer watend, gelangte er flußaufwärts bis ans Ende des Gebüſches von Créne.

Hier angekommen, beſchloß er, da er ſicher wußte, daß er einen bedeutenden Vorſprung vor ſeinen Feinden hatte, in ein Dorf zu gehen und um die Häuſer her zu wechſeln, weil er dachte, daß man ihn da nicht ſuchen würde.

Er dachte an Preciamont.

Wenn er irgend ein Dorf genau kannte, ſo war es dieſes.

Dann war er in Preciamont auch nahe bei Agnelette.

Es däuchte ihn, als müßte dieſe Nähe ihm Kraft verleihen und Glück bringen, als könnte das holde Bild des keuſchen Kindes einigen Einfluß auf die Wendung ſeines Schickſals ausüben.

Er lief alſo in dieſer Richtung weiter.

Es war ſechs Uhr Abends.

Wolf, Hunde und Jäger hatten gewiß fünfzig Stunden zurückgelegt. 3

Als der ſchwarze Wolf, nach einem Umweg über