Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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War er einmal wieder in ſeinen gewöhnlichen Höhlen, ſo konnte er freier athmen.

Er befand ſich von Neuem an den Ufern des Ourcq, zwiſchen Norroy und Trouennes, an der Stelle, wo der Fluß tief zwiſchen einer doppelten Felſenreihe eingekeilt iſt; er lief geradezu auf einen ſpitzen Felſen, der über das Waſſer vorhängt, ſprang in die Fluth hinab, erreichte ſchwimmend eine Bie⸗ gung am Fuß des Felſen, von welchem er herabge⸗ ſprungen war, verſteckte ſich in dieſer Art von Höhle ein wenig unter der gewöhnlichen Waſſerhöhe, und wartete da.

Er hatte einen Vorſprung von beinahe einer Stunde gewonnen.

Gleichwohl befand er ſich kaum zehn Minuten da, als auch ſchon die ganze Hundeſchaar mit Stur⸗ mesgebraus auf der Höhe des Felſen ankam.

Die vorderſten ſahen in ihrem Feuereifer den Abgrund nicht, oder glaubten ſie hinüberſpringen zu können, wie der Gegenſtand ihrer Verfolgung gethan hatte, und Thibault wurde tief in ſeinem Verſteck von dem Waſſer beſpritzt, das von allen Seiten durch ihr Hereinfallen aufplatſchte.

Aber weniger glücklich und weniger kräftig als er, konnten die Hunde der heftigen Strömung nicht

widerſtehen. Rach machtloſen Bemühungen ver⸗

ſchwanden ſie, von ihr fortgeriſſen, ohne die Zufluchts⸗ ſtätte des Währwolfs ausgewittert zu haben.

Dieſer hörte über ſeinem Kopfe das Geſtampfe der Roſſe, das Gebell der noch übrigen Hunde, das Geſchrei der Männer und ganz beſonders die Flüche des Herrn Jean, deſſen Stimme alle andern übertäubte.