Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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tolll vor Zorn und betäubt durch das Grabgeläute, das ihm die Meute in die Ohren heulte, von Neuem fliehen, indem er gewaltige Sprünge machte und dahin flog, gleich als hätte er die Beine eines Hir⸗ ſches und die Flügel eines Adlers.

Aber ſeine Anſtrengungen waren vergeblich.

Trotz ſeiner gewaltigen Sprünge, und obſchon ſeine Flucht beinahe einem Fluge glich, ſchien ſich doch das mordluſtige Getöſe, das ſeine Verfolger machten, gleichſam an ſeine Ferſen zu heften, und wenn es auch zuweilen einen Augenblick etwas ent⸗ fernter lautete, ſo näherte es ſich doch ſogleich wieder drohender und furchtbarer als je.

Gleichwohl ließ ihn ſein Selbſterhaltungstrieb nicht im Stich; ſeine Kräfte nahmen nicht ab.

Aber er fühlte, daß ſie ſich doch erſchöpfen könn⸗ ten, wenn er unglücklicher Weiſe auf eine neue und friſche Meute ſtoßen ſollte.

Er beſchloß daher einen neuen großartigen Ver⸗ ſuch, um wo möglich einen Vorſprung vor den Hun⸗ den zu gewinnen und dann nach ſeinen Höhlen zu⸗ rückzukehren, wo er vermöge ſeiner genauen Kennt⸗ niß des Waldes die Hunde zu überliſten hoffte.

Er lief alſo wieder nach Puiſeux, ſodann an den Rainen von Vivieres hin und in den Wald von Compiègne zurück; von da machte er einen Abſtecher in den Wald von Largue, ſetzte bei Attichy über den Aisne und lief über Fond⸗d'Argent in den Wald von Villers⸗Coterets zurück. 3

Auf dieſe Art hoffte er die Strategie zu verei⸗ teln, mit welcher Herr Jean ſeine Meute ohne Zwei⸗ fel ſtaffelförmig aufgeſtellt hatte.

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