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ſich geführt haben? Ich habe Reichthum verlangt und bin jetzt in Verzweiflung. über den Verluſt des Farnkraut⸗Daches, unter deſſen Schutze ich einſt ein⸗ ſchlief, ohne mich wegen des morgenden Tages zu beunruhigen, ohne mich um den Wind und den Regen zu bekümmern, welche die Zweige der großen Eichen peitſchten. Ich habe Herrlichkeit verlangt, und die erbärmlichſten Bauern aus der Ebene, die ich einſt verachtete, jagen mich jetzt mit Steinwürfen vor ſich her. Ich habe Liebe verlangt, und die ein⸗ zige Frau, die mich geliebt hat und die ich liebe, ſtirbt in dieſer Stunde unter Verwünſchungen gegen mich, ohne daß ich mit all der Macht, die Ihr mir verliehen habt, Etwas zu ihrer Hilfe thun konnte.“
„Du mußt nur Dich ſelbſt lieben,“ ſagte der ſchwarze Wolf.
„Ja, ſpotte nur.“
„Ich ſpotte nicht. Hatteſt Du nicht, ſchon ehe ich Dir unter die Augen trat, lüſterne Blicke auf die Güter Deiner Nebenmenſchen geworfen?“
„Ei was war es denn auch um einen erbärm⸗ lichen Damhirſch, wie ihrer Hunderte in dieſem Wald Gras freſſen?“
„Du glaubteſt nur den Damhirſch zu wünſchen, Thibault, aber die Wünſche verketten ſich mit einan⸗ der, wie die Nächte mit den Tagen und die Tage mit den Nächten. Indem Du den Damhirſch wünſch⸗ teſt, wünſchteſt Du auch die ſilberne Platte, auf wel⸗ cher er aufgetragen werden ſollte; die ſilberne Platte zog den Diener nach ſich, der ſie trägt, und den Küchenmeiſter, der den Braten zerlegt. Der Ehrgeiz gleicht dem Himmelsgewölbe: es ſcheint ſich am


