Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Vergleichungen zwiſchen dieſer ruhigen Vergangen⸗ heit und dieſer ſchrecklichen Gegenwart an, denn dicke Thränen rollten über ſeine Wangen und fielen in die Aſche, auf der ſeine Füße ruhten.

Er hörte auf den Kirchthürmen von Oigny und mehreren andern umliegenden Orten zwölf Uhr ſchlagen.

Dies war die Stunde, wo der Prieſter die letzten Gebete der ſterbenden Agnelette anhörte.

„O!“ rief Thibault,„verflucht ſei der Tag, wo ich mir etwas Anderes wünſchte, als das, was der liebe Gott für einen armen Handwerker erreichbar gemacht hat! Verflucht ſei der Tag, wo der ſchwarze Wolf die Macht Böſes zu thun an mich verkaufte, denn das Böſe, was ich gethan, hat mein Glück nicht nur nicht erhöht, ſondern vielmehr auf ewig zerſtört.“

Er hörte ein lautes Lachen hinter ſich.

Als er ſich umdrehte, ſah er den ſchwarzen Wolf ſelbſt im Dunkel der Nacht heranſchleichen, gleich einem Hund, der ſeinen Herrn wiederfindet.

Er wäre in der Finſterniß beinahe unſichtbar ge⸗ weſen, wenn ſeine Augen nicht Flammen geworfen hätten, die ihn beleuchteten.

Er ging um den Herd herum und ſetzte ſich dann dem Holzſchuhmacher gegenüber.

„Ei wie!“ ſagte er,„Meiſter Thibault iſt nicht zufrieden? Bei den Hörnern Belzebubs, Meiſter Thibault, Du biſt ſehr difficil.“

„Wie kann ich zufrieden ſein,“ antwortete Thi⸗ bault,„da ſeit meinem Zuſammentreffen mit Euch alle meine Wünſche Nichts als nutzloſe Reue mit