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bemerkte, der ſeine Angſt eine rieſige Geſtalt verlieh, und die, ohne auf ſeinen wiederholten Werdaruf zu antworten, auf ihn zugeſchritten kam, ſpannte den Hahn an ſeiner Flinte.
Als Engoulevent ſeine Augen aufſchlug, bemerkte
feerr auf einmal den blitzartigen Widerſchein des Mond⸗
lichtes auf dem Flintenlauf.
Während er gut Freund!l rief, warf er ſich vor Agnelette, umſchlang ſie mit ſeinen Armen und deckte ſie mit ſeinem Leibe.
Aber in demſelben Augenblick ging der Schuß los, und der arme Etienne fiel ſeufzend, aber ohne alle weitere Klage, auf das geliebte Weib, das er feſt umſchlungen hielt.
Die Kugel war ihm durch das Herz gefahren.
Als die Leute von Preciamont, durch den Knall herbeigelockt, auf dem Fußpfad, der vom Dorfe in den Wald führt, herankamen, fanden ſie Engoulevent todt und Agnelette bewußtlos auf dem Leichnam ihres Mannes liegend.
Man trug die arme Frau in die Hütte ihrer Großmutter.
Aber als ſie zum Bewußtſein kam, verſank ſie in eine Verzweiflung, die an Wahnwitz grenzte.
Nachdem ſie einige Tage in ſtarrer Fühlloſigkeit dagelegen, ſteigerte ſich der Wahnwitz zur Narrheit.
Sie machte ſich Vorwürfe über den Tod ihres Mannes; ſie rief ihn mit Namen, ſie flehte um Gnade für ihn zu unſichtbaren Geiſtern, welche ſie fortwäh⸗ rend, ſogar in den kurzen Augenblicken des Schlum⸗
mers, die ihr Hirnfisber geſtattete, quälten.
Sie ſprach Thibaults Namen aus und richtete


