Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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müßte, in Zukunft Niemand mehr unter ſolchen Um⸗ ſtänden verſchonen würde.

Die junge Frau verfocht Thibaults Sache mit wahrer Beredtſamkeit. Aber bei ihrer Verheirathung mit Engoulevent hatte ſie dieſem ihre früheren Ver⸗ hältniſſe zu dem Holzſchuhmacher ebenſo wenig ver⸗ ſchwiegen, als jetzt die näheren Umſtände ihres letz⸗ ten Zuſammentreffens mit demſelben.

Trotz des größten Vertrauens zu ſeiner Frau war Engoulevent der Eiferſucht nicht unzugänglich.

Ueberdies beſtand zwiſchen ihm und Thibault ein alter Haß, noch von dem Tage her, wo Engou⸗ levent den Holzſchuhmacher ſelbſt auf einem Baum und ſeinen Spieß im nahen Gebüſch ausfindig ge⸗ macht hatte.

Er ließ ſich daher von ſeinem Vorſatz nicht ab⸗ bringen und ſetzte, während er den Bitten ſeiner Frau vollkommen Gehör ſchenkte, raſch ſeinen Weg nach Preciamont fort.

Sie kamen unter beſtändigen Geſprächen, wobei jeder Theil ſeine Anſicht verfocht, bis auf hundert Schritte von den erſten Hecken.

Um Thibaults plötzliche und unvermuthete Ein⸗

fälle in den Dörfern ſo gut als möglich abzuwehren, hatten die Bauern nächtliche Patrouillen eingeführt und ähnliche Vorſichtsmaßregeln getroffen, wie in Kriegszeiten.

Etienne und Agnelette waren ſo eifrig in ihrem Geſpräch, daß ſie das Werda der hinter der Hecke lauernden Schildwache überhörten und ruhig gegen das Dorf weiter gingen. 3 Der Bauer, welcher im Schatten eine Erſcheinung