Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Dann ſtürzte er in das Dickicht und ſagte: „Hal jetzt erſt bin ich in Wahrheit verflucht!“

XXI. Thibaults letzter Wunſch.

Trotz der peinlichen Angſt, welche die arme Agne⸗ lette nach dem Dorfe trieb, wo ſie ihren Mann ge⸗ laſſen hatte, mußte ſie, gerade weil ſie ſo ſchnell lief, von Zeit zu Zeit ſtehen bleiben. Der Athem ging ihr aus.

In ſolchen Augenblicken bot ſie all ihren Ver⸗ ſtand auf, um ihre Ruhe wieder zu gewinnen. Sie ſagte zu ſich ſelbſt, es ſei thöricht, machtloſen Wor⸗ ten, welche von eiferſüchtigem Haß eingegeben und vom Winde bereits fortgetragen worden ſeien, eine

ſolche Bedeutung beizulegen; aber ſobald ſie Athem

geſchöpft und wieder einige Kraft geſammelt hatte, begann ſie ihren haſtigen Lauf von Neuem, denn ſie fühlte, daß es um ihre Ruhe geſchehen war, bis ſie ihren Mann wieder geſehen hatte.

3 Obſchon ſie beinahe eine halbe Stunde lang durch die einſamſten und wildeſten Schläge des Wal⸗ des zu gehen hatte, ſo dachte ſie doch nicht mehr an die Wölfe, welche der Schrecken ſämmtlicher Städte und Dörfer auf zehn Meilen in der Runde waren. Ihre einzige Angſt war, ſie möchte ihren Mann todt auf dem Wege liegend finden.

Wenn ſie dann mit dem Fuß an einen Stein oder Zweig ſtieß, ſo ſtockte ihr Athem auf einmal,