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Gelegenheit hatten, wurde eines Tags, als er auf den Nothſchrei eines ſeiner Hunde herbeieilte, ſelbſt angegriffen, und verdankte ſeine Rettung nur der Schnelligkeit ſeines Pferdes.
In kurzer Zeit war die Meute des Herrn Jean decimirt; ſeine beſten Hunde waren an Erſchöpfung crepirt, die mittelmäßigen waren unter den Zähnen der Wölfe erlegen, und im Pferdeſtall ſah es nicht viel beſſer aus als im Hundeſtall: Bayard war ver⸗ ſchlagen, Tancred hatte ſich bei Ueberſpringung eines Grabens die Flechſen verletzt, Tapfer war durch eine Ausköthung invalid geworden; glücklicher als ſeine drei Kameraden, war Sultan auf dem Felde der Chre geſtorben, erliegend unter einer ſechszehn⸗ ſtündigen Treibjagd und dem Gewicht ſeines rieſigen Herrn, deſſen Muth ungebeugt blieb bei ſolchen Un⸗ fällen, die indeß Leichenhaufen von ſeinen edelſten und treueſten Dienern um ihn her errichteten.
Herr Jean glich jenen großherzigen Römern, welche gegen die immer neu emporkommenden Car⸗ thager alle Mittel der Kriegskunſt erſchöpften: er änderte ſeine Tactik und verſuchte es mit Treibjag⸗ den. Er rief den Bann und Nachbann der Bauern zuſammen und durchſtreifte die Wälder mit einer furchtbaren Macht, ſo daß da, wo die Treiber durch⸗ gekommen waren, kein Haſe mehr im Lager blieb. Aber es war Thibaults Sache, dieſe Treibjagden vor⸗ herzuſehen und die Plätze zu errathen, wo ſie ſtatt⸗ finden ſollten.
Trieb man bei Vivieres oder Soucy, ſo mach⸗ ten die Wölfe und ihr Führer einen Abſtecher nach Bourſonne oder Yvars.


