Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Durch Thibaults Hilfe bekämpften ſie ihre Geg⸗ ner mit beinahe gleichen Waffen..

Wie Herr Jean ewig bei ſeinen Hunden blieb, ſo verließ der Wolfsführer ſeine Wölfe nicht; nach einer Nacht der Verheerung und Plünderung hielt er ſeine Bande munter und bereit, demjenigen Hilfe zu bringen, welchen Herr Jean aufgetrieben hatte; dieſer verlegte ſich dann, den Anleitungen des Holz⸗ ſchuhmachers gemäß, auf Ränke, verdoppelte und durchkreuzte ſeine Fährten, lief in den Bächen, ſprang über niedrige Bäume, um Menſchen und Hunden doppelte Mühe zu machen; endlich aber, wenn er eine Abnahme ſeiner Kräfte verſpürte, ſuchte er das Weite. Dann kamen das ganze Rudel Wölfe und ihr Führer dazwiſchen: beim geringſten Schwanken wurde eine ſo geſchickte Wendung ausgeführt, daß man nur aus unmerklichen Zeichen ſchließen konnte, daß die Hunde nicht mehr meutenweiſe das Thier verfolgten, und daß nichts Geringeres als die gründ⸗ liche Erfahrung des Herrn Jean dazu gehörte, um aus der Sache klug zu werden.

Und dennoch täuſchte er ſich manchmal.

Ueberdies machten, wie wir bereits geſagt haben, die Wölfe ihrerſeits auf die Jäger Jagd: es war dies eine Meute, die eine andere jagte.

Nur war die Meute der Wölfe, da ſie ſtumm jagte, furchtbarer als die der Hunde.

Blieb ein abgematteter Hund zurück, verirrte ſich ein anderer beim Streifen von dem Hauptcorps hin⸗ weg, ſo wurde er augenblicklich erwürgt, und der Nachfolger des armen Markotte, Meiſter Engoulevent, den wir ſchon zu wiederholten Malen zu nennen