Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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dem Schutz der Frau Venus ſtehen, daß er heute Abend nach Thury geht, daß die Gräfin von Mont⸗ gobert mich um halb elf erwartet, und daß ſie mit ihrem Taufnamen Jane heißt. 5

„Im Uebrigen werde ich an der bewußten Stelle hereinkommen;

„Ich werde von der bewußten Perſon empfan⸗ gen werden;

„Und dieſe wird mich an den bewußten Ort führen.“

Thibault kratzte ſich hinter dem Ohr, was be⸗ kanntlich die gewöhnliche Geberde von Leuten iſt, die ſich in einer großen Verlegenheit befinden.

Er hatte Luſt, den Geiſt des Herrn von Vau⸗ parfond zu wecken, der auf ſeinem Bett in Thibaults Leibe ſchlief.

Aber damit wäre nicht blos viel Zeit verloren gegangen, ſondern dieſes äußerſte Mittel hatte auch noch andere bedenkliche Seiten.

Der Geiſt des Barons Raoul konnte, wenn er ſeinen Körper ſo nahe ſah, vom Verlangen nach augenblicklicher Rückkehr in denſelben ergriffen wer⸗ den, und daraus konnte ein Streit entſtehen, in wel⸗ chem Thibault ſich nur auf die Gefahr hin, ſich ſelbſt ein großes Leid anzuthun, vertheidigen konnte.

Er mußte auf ein anderes Mittel denken.

Thibault hatte häufig den Scharfſinn der Thiere rühmen gehört und in ſeinem ländlichen Leben zu wiederholten Malen Gelegenheit gehabt, ihren In⸗ ſtinct zu bewundern.

Er beſchloß, ſich auf den Inſtinct ſeines Pferdes zu verlaſſen.

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