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fältelten Hemd die bauſchigen Wogen einer batiſtenen Halsbinde ſpielten.
Auch ſein pfannenartiger Hut hatte ſich in einen zierlichen Dreiſpitz mit ähnlichen Borten, wie auf. dem Frack, verwandelt.
Statt ſeines langen Kampfſtockes, den er ſo eben noch, halb als Stütze, halb als Wehr, in der Hand getragen, ſchüttelte er jetzt eine leichte Reitgerte, an derc Geziſche er ein ariſtokratiſches Wohlgefallen and.
Endlich war ſeine feine Taille von einem Gürtel umſchloſſen, woran ein langes Jagdmeſſer, halb ge⸗ rader Säbel, halb Degen, hing.
Thibault war hocherfreut, ſich in einem ſo rei⸗ zenden Coſtüm zu fühlen, und was war natürlicher, als daß er in einer Anwandlung von Koketterie den ſehnlichen Wunſch hegte, zu ſehen, wie dieſes Coſtüm ihm zu Geſicht ſtände?
Aber wo konnte er ſich inmitten dieſer pechſchwar⸗ zen Nacht betrachten?
Er ſchaute um ſich und ſah, daß er kaum zehn Schritte von ſeiner Hütte entfernt war.
„Ha beim Strahl!“ ſagte er,„es gibt ja gar
nichts Einfacheres. Habe ich nicht meinen Spiegel?“ Und Thibault eilte auf ſeine Hütte zu, um ſich, ein zweiter Narciß, recht behaglich an ſeiner eigenen Schönheit zu weiden.
Aber die Thüre war geſchloſſen.
Er ſuchte den Schlüſſel, aber vergebens.
Er hatte in ſeinen Taſchen Nichts als eine wohl⸗ geſpickte Börſe, ein Confectbüchschen mit Ambra⸗


