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„Nun,“ fragte Thibault,„was ſagt man denn?“ „Daß Ihr ein Währwolf ſeid,“ antwortete Fran⸗ ois. 3 Thibault lachte laut auf. „Warum nicht gar?“ ſagte er.„Habe ich denn einen Schwanz? habe ich Klauen? habe ich eine Wolfsſchnauze?“
„Nun ja,“ verſetzte Champagne,„wir ſagen ja bloß, was man von Euch ſpricht; wir ſagen nicht, daß es wahr ſei.“
„Jedenfalls,“ ſagte Thibault,„müßt ihr ge⸗ ſtehen, daß die Währwölfe gute Weine haben.“
„Das iſt wahr,“ antworteten die beiden Lakaien.
„Trinken wir jetzt die Geſundheit des Teufels, der dieſe Weine gibt, meine Herrn!“
Die beiden Männer, die ihre Gläſer ſchon auf⸗ gehoben hatten, ſtellten ſie auf den Tiſch zurück.
„Nun?“ fragte Thibault.
„Suchet Euch einen Andern, der Euch auf dieſe Geſundheit Beſcheid thue,“ erklärte Frangois;„ich thue es nicht.“
„Ich auch nicht,“ ſagte Champagne.
„Meinetwegen,“ verſetzte Thibault;„dann trinke ich die drei Gläſer ganz allein.“
Und er trank wirklich alle drei aus.
„Freund Thibault,“ ſagte der Lakai des Barons, „wir müſſen jetzt ſcheiden.“
„Warum ſchon ſo früh?“ fragte Thibault.
„Mein Herr erwartet mich.— Haſt Du den Brief, Champagne?“
„Hier iſt er.“ „So wollen wir denn von unſerem Freund


