Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Vauparfond, iſt verliebt in die Gräfin von Mont⸗ gobert, Du erwarteſt hier einen Brief von der Dame, welchen Champagne Dir bringen ſoll.“

„Optime! wie der Profeſſor des jüngeren Bru⸗ ders von Herrn Raoul zu ſagen pflegt.“

„Er iſt ein glücklicher Burſche, der Herr Raoul.“

„O ja,“ ſagte Francois ſich in die Bruſt werfend.

„Beim Henker, die Gräfin iſt ein herrliches Weib.“

„Du kennſt ſie?“

„Ich habe ſie mit dem Herrn Herzog von Or⸗ leans und mit Frau von Monteſſon auf der Jagd geſehen. Auf die Geſundheit des Herrn Raoul!“

Im Augenblick, wo Francois ſein Glas wieder auf den Tiſch ſtellte, that er einen Ausruf.

Er hatte ſo eben Champagne bemerkt.

Man öffnete das Fenſter und rief den dritten Kameraden herein.

Champagne begriff mit der ſchnellen Auffaſſung eines Lakaien aus gutem Hauſe und kam herauf.

Er hatte, wie ſein Kamerad, einen mauerfarbigen Rock an.

Er brachte den Brief.

„Nun,“ fragte François ſeinen Collegen, indem er ihm den Brief der Gräfin von Montgobert ab⸗ nahm,„gibt es heute Abend ein Rendez⸗vous?“

„Ja,“ antwortete Champagne luſtig.

„Um ſo beſſer,“ verſetzte Frangois in demſelben one.

Dieſe Gemeinſamkeit des Glückes zwiſchen den La⸗ kaien und dem Herrn erregte Thibaults Verwunderung.