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„Nichts einfacher als das. Laß Dir in einem Privatcabinet ſerviren, ſo will ich unſerem Wirth ſagen, wenn ein anderer Grauer wie ich komme, ſo ſolle er ihn heraufſchicken. Wir Freunde haben kein Geheimniß vor einander.“
„Gut!“ meinte Thibault, rief den Wirth und ließ ſich ſein Eſſen auf den erſten Stock bringen, in ein Zimmer, das auf die Straße ſah.
Francois ſetzte ſich ſo, daß er denjenigen, den er erwartete, in der Ferne den Berg von Ferté⸗Milon herabkommen ſah.
Das Eſſen, das Thibault für ſich allein beſtellt hatte, reichte vollkommen für zwei Gäſte aus.
Er brauchte bloß einige Flaſchen mehr zu be⸗ ſtellen.
Thibault hatte nur zwei Lectionen bei Herrn Ma⸗ gloire genommen, aber er hatte ſie gut genommen, und ſie hatten bei ihm angeſchlagen. 3
Sagen wir auch, daß Thibault Etwas zu vergeſ⸗ ſen hatte, und daß er ſich die Fähigkeit zu dieſem Vergeſſen von dem Weine verſprach.
Thibault hielt es alſo für ein großes Glück, einen Freund getroffen zu haben, mit dem er plaudern konnte.
In der Gemüths⸗ und Geiſtesverfaſſung, worin Thibault ſich gerade befand, wird man vom Reden ebenſo leicht betrunken wie vom Trinken.
Sie hatten ſich alſo kaum geſetzt, hatten kaum die Thüre zugemacht, und kaum hatte Thibault ſeinen Hut tief in den Kopf gedrückt, damit Frangois den Farbenwechſel eines Theils ſeiner Haare nicht be⸗ merken ſollte, ſo leitete Thibault ein Geſpräch ein,


