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Als der Graurock ihn bemerkte, drehte er ſich raſch gegen die Wand um.
Aber Thibault hatte bereits Zeit gehabt, ihn als Herrn Auguſt Francois Levaſſeur, Kammerdiener des gnädigen Herrn Raoul von Vauparfond, zu er⸗ kennen.
„He, Francois!“ rief Thibault,„was machſt Du da in Deinem Schmollwinkel, wie ein Mönch in der Faſtenzeit, anſtatt anſtändig und ungenirt zu ſpeiſen, wie ich es vor aller Welt thue?“
François gab keine Antwort, ſondern winkte Thibault nur mit der Hand, daß er ſchweigen ſolle.
„Ich ſoll ſchweigen? ich ſoll ſchweigen?“ ſagte Thibault.„Und wenn es mir nun nicht gefällt zu ſchweigen? Wenn ich ſprechen will? wenn es mich langweilt ganz allein zu eſſen? wenn es mir beliebt zu Dir zu ſagen: Freund Francois, da komm her, ich lade Dich zum Eſſen ein. Du kommſt nicht? Nein? Nun wahrhaftig, dann will ich Dich holen!“
Thibault ſtand auf, ging unter den Blicken ſämmtlicher Gäſte durch den Saal und verſetzte ſei⸗ nem Freund Francois einen derben Schlag auf die Schulter.
„Thu wie wenn Du Dich getäuſcht hätteſt, Thi⸗ bault, ſonſt komme ich um meinen Platz. Siehſt Du nicht, daß ich heut keine Livree, ſondern meinen mauerfarbigen Ueberrock anhabe? Ich bin wegen einer Liebesgeſchichte meines Herrn hier und erwarte ein Liebesbrieſchen, das ich ihm bringen ſoll.“
„Dann iſt es etwas Anderes, und ich bitte Dich ſehr um Verzeihung wegen meiner Zudringlichkeit. Ich hätte übrigens gerne mit Dir diniren mögen.“
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