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meiſter Sr. durchlauchtigen Hoheit des Herrn Herzogs von Orleans nicht zu ſchämen hatte.
XIV. Der Herr von Vauparfond.
Sobald Thibault im goldenen Delphin ankam, beſtellte er das beſte Eſſen, das er zu erdenken ver⸗ mochte.
Er konnte ſich ganz leicht in einem beſondern Ca⸗ binet bedienen laſſen, aber dann würde er ſeinen eigenen Triumph nicht genoſſen haben.
Die große Menge der Gäſte mußte ihm zuſehen, wie er ſich ſein mit Körnern aufgefüttertes Huhn, ſeine feine Aalmatelotte à la marinière zu Gemüthe führte.
Die andern Trinker mußten dieſen Mann benei⸗ den, der ſich drei verſchiedene Weine in drei Gläſer von verſchiedenen Größen eingoß.
Man mußte ſeinen hochmüthigen Ton beim Be⸗ ſtellen und den Silberklang ſeiner Piſtolen hören.
Beim erſten Befehl, den er ertheilte, drehte ſich ein Graurock, der im dunkelſten Winkel des Saales eine halbe Flaſche Wein trank, um, wie man ſich beim Ton einer bekannten Stimme umzudrehen pflegt.
Dieſer Mann war in der That ein Kamerad Thibaults.
Ein Wirthshauskamerad, verſteht ſich.
Thibault hatte ſich eine Menge ſolcher Kame⸗ raden erworben, ſeit er, ſtatt bei Tag Holzſchuhe zu machen, bei Nacht den Wolfsführer machte,


