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Von Zeit zu Zeit krachte ein Flintenſchuß oder ging eine Sprengbüchſe los.
Thibault begriff, daß all dieſes fröhliche Gelärme eine Dorfhochzeit verkündete.
In der That ſah er hundert Schritte von ſich, am äußerſten Ende der langen Straße von Ham, einen Zug von feſtlich gekleideten Leuten herankom⸗ men, mit langen Bändern von allen Farben, die bei den Frauenzimmern in ihren Gürteln, bei den Manns⸗ perſonen auf ihren Hüten und in ihren Knopflöchern prangten.
Voraus gingen die Spielleute;
Dann einige Bauern und unter ihnen Leute in einer Livree, welche Thibault als die des Herrn Jean erkannte;
Sodann Engoulevent, der Rüdenknechtslehrling, der eine alte blinde Frau, die wie die andern bebän⸗ dert war, am Arm führte;
Sodann der Haushofmeiſter des Schloſſes Vez, der wahrſcheinlich den Vater des kleinen Hundejungen vertrat und die Braut am Arm hatte.
Auf dieſe Braut heftete Thibault vergebens ſeine wirren Augen.
Er wollte ſie lange nicht erkennen.
Endlich aber, als ſie ihm auf dreißig oder vier⸗ zig Schritte nahe kam, mußte er ſie erkennen.
Dieſe Braut war Agnelette.
Agnelette!
Und was Thibault am meiſten demüthigte, was ſeinem Hochmuth vollends den Boden ausſchlug, Agnelette mußte nicht, bleich und zitternd, mit Ge⸗ walt zum Altar geſchleppt werden, ſie ſchien keinem
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