Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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21

Vauciennes und Coyolles durch, und als er eine große ſchwarze Maſſe vor ſich erblickte, ſtürzte er ſich hinein.

Dieſe ſchwarze Maſſe war der Wald.

Der Weg von Ham, der von Coyolles nach Preciamont führt, lag vor ihm.

Er ſchlug ihn aufs Gerathewohl ein.

XIII.

Eine Dorfhochzeit.

Kaum hatte Thibault fünfhundert Schritte im Wald gemacht, als er ſich wieder mitten unter ſeinen Wölfen befand.

Er freute ſich, ſie wieder zu ſehen.

Er ging langſamer.

Er rief ſie.

Die Wölfe drängten ſich um ihn.

Thibault liebkoste ſie, wie ein Schäfer ſeine Läm⸗ mer, wie ein Rüdenknecht ſeine Hunde liebkost.

Dies war ſeine Heerde, dies war ſeine Meute.

Eine Heerde mit blitzenden Augen, eine Meute mit flammenden Blicken.

Ueber ihm, unter den dürren Zweigen umher hüpften oder flatterten die Nachteulen mit ihrem kläglichen Geheul und die Käuzchen mit ihrem melan⸗ choliſchen Gekrächze.

Und auf den Zweigen ſah man, geflügelten Koh⸗ len gleich, die Augen der Nachtvögel funkeln.