Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Gleichwohl benützte er den Weg, der ihm geöff⸗ net wurde, um das Zimmer zu verlaſſen.

Mit ſeiner Fähigkeit, im Finſtern zu ſehen, ging

er geradewegs nach der Hausthüre, öffnete ſie, und als er die Schwelle dieſer Wohnung überſchritt, wo er ſo ſüße Hoffnungen auf immer begraben zurück⸗ ließ, ſchlug er die Thüre ſo heftig hinter ſich zu, daß das ganze Haus zitterte.

Er mußte ſich wirklich den ganzen nutzloſen Auf⸗ wand an Wünſchen und Haaren, den er an dieſem Abend gemacht hatte, vor Augen halten, um nicht zu verlangen, daß das Haus ſammt allen darin be⸗ findlichen Perſonen in Flammen aufgehen ſolle.

Erſt nach zehn Minuten bemerkte Thibault, was für Wetter es war.

Es regnete furchtbar.

Aber dieſer Regen ſchien, obſchon er eiskalt war, und gerade weil er das war, Thibault wohl zu thun.

Wie der gute Magloire in ſeiner Naivetät geſagt hatte, ſein Kopf flammte.

Als Thibault vom Hauſe des Amtmanns heraus⸗ gekommen war, hatte er ſich aufs Gerathewohl ins

Freie hinaus geſtürzt.

Jeder Ort war ihm gleich lieb.

Er ſuchte nur offenen Raum, friſche Luft und Bewegung.

Sein unſteter Lauf führte ihn zuerſt ins Thal von Walue.

Aber er bemerkte ſelbſt nicht, wo er war, bis er in der Ferne die Mühle von Coyolles erblicte.

Er ſchleuderte im Vorbeigehen einen ſtillen Fluch gegen die ſchöne Müllerin, lief wie raſend zwiſchen

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