Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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Herr Jean hatte nicht bloß einen Mann erkannt, ſondern er hatte auch Thibault erkannt.

„Gott verdamm' mich!“ ſagte er auf ihn zutre⸗ tend,„ich täuſche mich nicht, und dies iſt mein alter Bekannter, der Mann mit dem Spieß.“

„Wie ſo? der Mann mit dem Spieß?“ fragte der Amtmann unter Zähneklappern,„ich hoffe jeden⸗ falls, daß er ſeinen Spieß nicht bei ſich hat.“

Und er ſuchte eine Zuflucht hinter ſeiner Frau.

„Nein, nein, beruhigt Euch,“ ſagte Herr Jean; „und wenn er ſeinen Spieß auch bei ſich hätte, ſo würde ich ihn aus ſeinen Händen zu reißen wiſſen.“

„Ha, Herr Wilderer,“ fuhr er dann gegen Thi⸗ bault fort,„Ihr begnüget Euch nicht damit, die Rehe des Herrn Herzogs von Orleans im Wald von Villers⸗Coterets zu jagen, Ihr macht auch Ausflüge in die Ebene und jaget im Revier meines Gevatters, des Amtmanns Magloire!“

„Wie ſo, Wilderer?“ fragte der Amtmann.„Iſt denn Herr Thibault nicht ein ehrlicher Gutsbeſitzer, der in ſeinen ländlichen Wohnung von dem Ertrag von hundert Morgen Landes lebt?“

„Er!“ ſagte Herr Jean unter lautem Lachen; „er hat Euch das weißgemacht, wie es ſcheint. O, der Schurke hat Gold auf der Zunge. Er ein Guts⸗ beſitzer, dieſer arme Schlucker! Meine Stallknechte tragen ſeine Beſitzungen an ihren Füßen; er macht nämlich Holzſchuhe.“

Als Frau Suſanna die Qualität Thibaults nen⸗ nen hörte, ſchnitt ſie eine wegwerfende Grimaſſe.

Herr Magloire trat einen Schritt zurück und er⸗ röthete.

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