Teil eines Werkes 
2. Bd. (1857)
Entstehung
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wollte; da ſtand ſie auf... Erinnert Ihr Euch, daß ſie aufſtand?“

„Nein, ich war vielleicht zu ſehr... zu ſehr... in Anſpruch genommen.“

„Ohne Zweifel! Da ſtand ſie auf und benerkie es ſei Zeit zum Schlafengehen.“

„Ehrlich geſtanden,“ ſagte der Amtmann jubelnd, „die letzte Stunde, die ich ſchlagen hörte, war elf Uhr.“

„Da ſtand man auf.“ „Ich nicht, glaube ich,“ ſagte der Amtmann.

„Nein, aber Madame Magloire und Ener Gaſt. Man zeigte ihm ſein Zimmer, wohin Jungfer Per⸗ rine ihn führte, worauf Madame Magloire als zärt⸗ liche und getreue Ehegattin Euch in Euer Bett ſchaffte und dann auf ihr Zimmer ging.“—

„Liebes Suschen!“ ſagte der Amtmann brei⸗ weich.—

„Hier, auf ihrem Zimmer, als ſie ganz allein da war, bekam ſie Angſt; ſie ging ans Fenſter und öffnete es; der Wind drang herein und löſchte ihr Licht aus. Ihr wiſſet, was Angſt heißt, Gevatter?“

„Ja, ich bin ſehr ängſtlich,“ antwortete Herr Magloire naiv.—

„Nun wohl, von dieſem Augenblick an bemäch⸗ tigte ſich ihrer die Angſt, und da ſie Euch nicht zu wecken wagte, weil ſie ein Unglück für Euch fürch⸗ tete, ſo rief ſie den nächſten beſten Ritter, der vor⸗ beikam. Dieſer Ritter war glücklicher Weiſe ich.“

„Ein großes Glück, gnädiger Herr!“

„Nicht wahr? Ich jagte heran und gab mich zu erkennen. Gnädiger Herr, kommt herauf! ſagte ſie,