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vorgeſtern und heute einen Menſchen empfangen, von dem ich das Allerſchlimmſte fürchte.“
„Bah!“
„Einen Menſchen, der ſich unter dem Vorwand der Freundſchaft bei meinem lieben Magloire einge⸗ ſchlichen hat, und der mir den Hof macht.“
„Sie hat Euch das geſagt?“
„Wort für Wort, Gevatter; überdies kann ſie ja nicht hören, was wir ſprechen. Nicht wahr?“
„Nein, da ſie ohnmächtig iſt.“
„Nun denn, wenn ſie wieder zum Bewußtſein gekommen iſt, ſo fraget ſie aus, und wenn ſie Euch nicht Wort für Wort Alles wiederholt, was ich Euch ſage, ſo haltet mich für einen Ungläubigen, für einen Sarazenen, einen Türken.“
„O die Menſchen! die Menſchen!“ murmelte der Amtmann.
„Ja, ſie ſind ein Otterngezüchte,“ fügte Her Jean hinzu.„Soll ich fortfahren, Gevatter?“
„Ja natürlich!“ ſagte der kleine Mann, der über ſeinem lebhaften Intereſſe an der Erzählung des Herrn Jean die Unziemlichkeit ſeines Coſtüms gänzlich vergaß.
„Aber, Madame, ſagte ich dann zu meiner Ge⸗ vatterin, Madame Magloire, wie habt Ihr denn be⸗ merkt, daß der Schlingel die Frechheit hatte, Euch zu lieben?“
„Ja,“ ſagte der Amtmann,„wie konnte ſie das bemerken? Ich hatte Nichts bemerkt.“
„Ihr würdet es auch bemerkt haben, Gevatter, wenn Ihr unter den Tiſch geſchaut hättet; aber als


