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ſagte ich, ſollte etwa die Frau meines lieben Amt⸗ manns in Gefahr ſchweben und Hülfe bedürfen 2“
„Ihr ſeid ſehr gütig, gnädiger Herr,“ ſagte der Amtmann ganz gerührt;„hoffentlich war es Nichts?“
„Im Gegentheil, Gevatter.“
„Wie ſo?“
„Ihr werdet es gleich ſehen.“
„Gnädiger Herr, Ihr macht mich ſchaudern. Wiel! meine Frau hatte Hülfe nöthig, und ſie rief mich nicht?“
„Das war freilich ihr erſter Gedanke geweſen, aber ſie hatte ihm keine Folge gegeben, und gerade das beweist ihr außerordentliches Zartgefühl, denn ſie fürchtete Euer koſtbares Leben in Gefahr zu brin⸗ gen, wenn ſie Euch riefe.“
„Potz Henker!“ ſagte der Amtmann erblaſſend, „ſollte mein koſtbares Leben, wie Ihr Euch auszu⸗ drücken die Güte habt, in Gefahr ſtehen?“
„Jetzt nicht mehr, weil ich da bin.“
„Aber was war denn vorgefallen, gnädiger Herr? Ich würde meine Frau darum fragen, aber Ihr ſehet, daß ſie mir noch nicht antworten könnte.“
„Ei, kann ich Euch denn nicht ſtatt ihrer ant⸗ worten?“
„So antwortet, gnädiger Herr, da Ihr dieſe Güte habt; ich bin ganz Ohr.“
Herr Jean nickte beifällig und fuhr fort:
„Ich ſprengte alſo herbei, und da ich Madame Magloire ganz wirr vor Angſt erblickte, ſo fragte ich ſie: He, was gibt es denn? und was jagt Euch ſolchen Schrecken ein?— Ach, gnädiger Herr, ant⸗
wortete ſie mir, denkt Euch nur, mein Mann hat
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