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Seine Betrachtungen wurden durch ein wieder⸗ holtes Huſten des neuen Ankömmlings unterbrochen.
„Wenn wir dieſes Fenſter ſchlößen, meine Liebe?“ ſagte derſelbe, nachdem er ausgehuſtet hatte.
„Ach, gnädiger Herr, entſchuldigt mich,“ bat Frau Suſanna,„dies ſollte bereits geſchehen ſein.“
Und ſie ging ans Fenſter und verſchloß es zu⸗ erſt hermetiſch, dann noch hermetiſcher, indem ſie die Vorhänge darüber zog.
Inzwiſchen hatte der Fremde, der ganz that wie zu Hauſe, einen Lehnſtuhl vor das Feuer gezogen, ſich recht bequem ausgeſtreckt und wärmte auf's Wol⸗ lüſtigſte ſeine Füße.
Frau Suſanna bedachte ohne Zweifel, daß es für einen erfrorenen Menſchen nichts Dringenderes gebe, als ſich wieder zu wärmen, denn ohne mit ihrem ariſtokratiſchen Galan deßhalb einen ähnlichen Streit anfangen zu wollen, wie Cleanthis mit So⸗ ſius, näherte ſie ſich dem Lehnſtuhl und ſtützte graziös ihren Ellbogen auf.
Thibault ſah die Gruppe, die ſich beim Schein des Kaminfeuers kräftig abzeichnete, von hinten und wurde wüthend.
Der Unbekannte ſchien Anfangs lediglich mit ſei⸗ ner Wiedererwärmung beſchäftigt zu ſein.
Endlich, als die Wärme ihre Wirkung hervorge⸗ bracht hatte, fragte er:
„Und wer iſt denn dieſer Fremde?“
„O gnädiger Herr,“ erwiederte Madame Ma⸗ gloire,„ich glaube faſt, daß Ihr ihn nur zu gut kennet.“
„Wie ſo?“ fragte der begünſtigte Liebhaber,


